Co ile wymieniać płyn w myjce warsztatowej?

Wie oft sollte die Flüssigkeit in einer Werkstattwaschanlage gewechselt werden? So verlängern Sie die Lebensdauer der Reinigungschemie

Fragen Sie sich, warum in einer Werkstatt die Reinigungschemie mehrere Monate hält, während sie bei Ihnen bereits nach wenigen Wochen ihre Eigenschaften verliert? Jeder Wechsel bedeutet nicht nur die Kosten für ein neues Reinigungsmittel, sondern auch Maschinenstillstand und Gebühren für die Abfallentsorgung. Die Frage „Wie oft sollte die Flüssigkeit in der Werkstattwaschanlage gewechselt werden?“ gehört zu den häufigsten Anliegen unserer Kunden.

Die Wahrheit ist: Es gibt keinen festen, universellen Termin im Kalender. Die Lebensdauer der Reinigungsflüssigkeit hängt von vielen Faktoren ab – vor allem jedoch von der richtigen Ausstattung der Maschine. Erfahren Sie, woran Sie erkennen, dass die Flüssigkeit gewechselt werden muss, und wie Sie ihre Lebensdauer deutlich verlängern können.

Wovon hängt die Lebensdauer der Reinigungschemie ab?

Die Nutzungsdauer der Flüssigkeit in einer Werkstattwaschanlage hängt direkt von den Arbeitsbedingungen Ihres Betriebs ab. Zu den wichtigsten Faktoren gehören:

  • Nutzungsintensität: Eine Waschanlage, die im Dreischichtbetrieb in einer Produktionshalle arbeitet, verbraucht die Flüssigkeit wesentlich schneller als ein Gerät in einer kleinen Kfz-Werkstatt, das nur einige Male pro Woche genutzt wird.
  • Art und Menge der Verschmutzungen: Dicke Schichten eingebrannten Fetts, klebrige Getriebeöle oder Schlamm mit Metallspänen sättigen das Reinigungsbad sehr schnell. Leichte Ölverschmutzungen von CNC-Bauteilen ermöglichen dagegen deutlich längere Standzeiten.
  • Qualität der verwendeten Chemie: Günstige, aggressive Lösungsmittel verdampfen oft schnell und verlieren ihre Wirkung. Professionelle alkalische Konzentrate auf Wasserbasis sind so entwickelt, dass sich der Schmutz vom Medium trennt und dadurch leichter herausgefiltert werden kann.
  • Betriebstemperatur: Bei Hochdruck- und Korbwaschanlagen erhöht das Erwärmen der Flüssigkeit die Reinigungsleistung, erfordert aber auch das regelmäßige Nachfüllen von verdunstetem Wasser, um die richtige Konzentration zu erhalten.

Wie verlängert man die Lebensdauer der Flüssigkeit? Die entscheidende Ausstattung der Waschanlage

Wenn Sie die Betriebskosten Ihrer Anlage senken möchten, reicht gute Chemie allein nicht aus. Das Reinigungsbad muss kontinuierlich gereinigt werden. Dafür sind zwei wichtige Systeme erforderlich, mit denen eine professionelle Waschanlage ausgestattet sein sollte:

1. Ölabscheider (Skimmer)

Die meisten Verschmutzungen, die von Bauteilen abgewaschen werden, bestehen aus Ölen und Fetten. Aufgrund ihrer Dichte steigen sie an die Oberfläche der Flüssigkeit im Tank auf. Werden sie nicht entfernt, setzen sie sich bei jedem Herausnehmen der Teile erneut auf deren Oberfläche ab.

Ein Ölabscheider (Band- oder Scheibenskimmer) entfernt kontinuierlich den Ölfilm von der Flüssigkeitsoberfläche und leitet ihn in einen externen Behälter ab. Dadurch bleibt die Flüssigkeit im Haupttank frei von emulgierten Fetten, was ihre Lebensdauer um ein Vielfaches verlängert und unangenehme Gerüche verhindert.

2. Mechanische Filtersysteme

Sand, Rost, Ruß und Metallspäne setzen sich am Boden des Tanks ab. Mit der Zeit entsteht ein dichter Schlamm, der Pumpen beschädigt und Waschdüsen verstopft.

Der Einsatz von Beutel- oder Kerzenfiltern mit geeigneter Mikronzahl ermöglicht die kontinuierliche Entfernung fester Verunreinigungen. Saubere Flüssigkeit bedeutet nicht nur seltenere Chemiewechsel, sondern auch einen störungsfreien Betrieb von Pumpen und Düsen.

Werkstatt-Tipp

Bevor Sie ein stark verschmutztes Teil (z. B. eine Ölwanne mit dicker Schlamm- und Fettschicht) in die Waschanlage legen, entfernen Sie grobe Verschmutzungen mit einem Spachtel oder Papiertuch. Diese sogenannte Vorreinigung kostet nichts und schützt viele Liter wertvoller Reinigungsflüssigkeit vor sofortiger Verunreinigung.

3 Anzeichen dafür, dass die Flüssigkeit gewechselt werden muss

Selbst die besten Filtersysteme reichen irgendwann nicht mehr aus, wenn die Chemie ihre maximale Schmutzaufnahme erreicht hat. Wann sollte der Tank unbedingt geleert werden?

Nachlassende Reinigungswirkung

Ein Reinigungsvorgang, der früher 5 Minuten dauerte, benötigt nun 15 Minuten, und auf den Teilen bleibt trotzdem ein fettiger Film zurück. Das ist ein Zeichen dafür, dass die aktiven Inhaltsstoffe (Tenside) vollständig verbraucht sind.

Veränderung von Konsistenz und Farbe

Die Flüssigkeit wird dickflüssig und trüb, und am Boden des Tanks sammelt sich eine dicke Schlammschicht, die von den Filtern nicht mehr aufgefangen werden kann.

Unangenehmer Geruch

Bei wasserbasierter Chemie können sich in stark verschmutzten, stehenden Flüssigkeiten – insbesondere ohne Sauerstoffzufuhr – anaerobe Bakterien und Pilze entwickeln, die einen fauligen Geruch verursachen.

Denken Sie an die gesetzeskonforme Entsorgung!

Gebrauchte Flüssigkeit aus Werkstattwaschanlagen (insbesondere nach der Reinigung öl- und fetthaltiger Teile) gilt als gefährlicher Abfall. Sie darf keinesfalls in die Kanalisation eingeleitet werden!

Die verbrauchte Chemie muss in zugelassene Behälter umgefüllt und an ein spezialisiertes Entsorgungsunternehmen übergeben werden. Dieser Vorgang muss ordnungsgemäß im BDO-System (Abfalldatenbank) dokumentiert werden.

Wenn Sie in hochwertige Chemie sowie eine Waschanlage mit Ölabscheider und Filtersystem investieren, reduzieren Sie die Häufigkeit des Flüssigkeitswechsels. Weniger Wechsel bedeuten weniger Abfall und deutlich niedrigere Entsorgungskosten.